Preisentwicklung

Wogen glät­ten sich

Bau­be­reich kehrt wie­der zur Nor­ma­li­tät zurück. Auch die Holz­preis-Ral­lye ist über­wun­den.

 

Coro­na und der Beginn der Ukrai­ne-Krie­ges haben für mäch­tig Unru­he auf den Märk­ten gesorgt. Ob im Super­markt, an der Tank­stel­le, im Bau­markt oder beim Ener­gie­ver­sor­ger– über­all klet­ter­ten die Prei­se oder es gab Lie­fer­schwie­rig­kei­ten. Auch der Bau­sek­tor war davon betrof­fen.

 

Für den Som­mer 2023 kön­nen wir aller­dings fest­stel­len: Die Wogen glät­ten sich, die raue See hat sich beru­higt. Auch wenn das nicht Schlag­zei­len träch­tig ist, hal­ten wir das für eine gute Nach­richt.

 

Bau­ma­te­ri­al ist wie­der ver­füg­bar

The­ma Ver­füg­bar­keit: Was im ver­gan­ge­nen Jahr Bau­vor­ha­ben ver­zö­ger­te und vie­le Bau­fa­mi­li­en zu Recht ver­är­ger­te, ist heu­te wie weg­ge­wischt. Es gibt kei­ne beson­de­ren Schwie­rig­kei­ten mehr, an Mate­ri­al oder Bau­stof­fe zu kom­men. Alles ist ver­füg- oder bestell­bar: ein­zel­ne Bau­stof­fe genau­so wie Wär­me­pum­pen. Die Her­stel­ler haben schnell reagiert und der Han­del sorgt wie­der für eine lücken­lo­se Ver­sor­gung.

 

Das macht sich auch bei den Prei­sen bemerk­bar. Im Ver­gleich zum Som­mer 2022 sind die Prei­se für Bau­ma­te­ri­al wie­der gesun­ken. Allein Dach­zie­geln und Frisch­be­ton, die im ver­gan­ge­nen Jahr eher preis­sta­bil waren, sind 2023 leicht teu­rer gewor­den. Aber das ist nicht der Markt­trend.

 

Holz­prei­se wie­der sta­bil

Für uns Zim­mer­leu­te ist der Preis für Kon­struk­ti­ons­voll­holz zen­tral. Hier gab es im Früh­jahr 2021 einen schnel­len Preis­an­stieg mit einer Ver­dopp­lung der Prei­se. Das hat uns genau­so über­rascht wie unse­re Bau­fa­mi­li­en. Doch auch das ist mitt­ler­wei­le Geschich­te. Heu­te lie­gen die Kos­ten wie­der auf einem nor­ma­len Niveau.

 

Viel wich­ti­ger: Prei­se ver­än­dern sich nicht lau­fend und sind für uns wie­der kal­ku­lier­bar. Damit kön­nen wir unse­ren Bau­fa­mi­li­en wie­der eine grö­ße­re Ver­läss­lich­keit bei der finan­zi­el­len Pla­nung geben. Die Prei­se, die wir am Anfang kal­ku­lie­ren, müs­sen nicht mehr stän­dig ange­passt wer­den, son­dern haben Bestand.

 

Ein Haus zu bau­en, ist für die meis­ten Men­schen ein gro­ßes und ein­ma­li­ges Pro­jekt. Dar­um wid­met sich bei uns Jörg Kun­ze immer inten­siv den Wün­schen unse­rer Bau­fa­mi­li­en, um einen opti­ma­len Ent­wurf und eine ver­läss­li­che Kal­ku­la­ti­on zu prä­sen­tie­ren. Er freut sich, dass die exter­nen Stör­ef­fek­te jetzt kei­ne Rol­le mehr spie­len.

 

Haben Sie Fra­gen zum Neu­bau? Spre­chen Sie Jörg Kun­ze gern an.

Pro und Contra zum Thema Kellerbau

Unter­kel­lert?

Es ist eine Grund­satz­fra­ge: Für die einen gehört ein Kel­ler unbe­dingt zum Haus, für die ande­ren ist er nur ein teu­rer und damit ver­zicht­ba­rer Abstell­raum. Pro und Con­tra Kel­ler­bau.

Braucht das Haus wirk­lich einen Kel­ler? Dies ist eine wich­ti­ge Fra­ge für Bau­fa­mi­li­en, denn schließ­lich kann man die­se Ent­schei­dung spä­ter nicht rück­gän­gig machen. Jörg Kun­ze, der unse­re Neu­bau­kun­den berät, kennt die Dis­kus­si­on um die „K‑Frage“. Ob ein Neu­bau mit Kel­ler sinn­voll ist, hängt von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab.

Zunächst stellt sich die Fra­ge, wofür der Kel­ler grund­sätz­lich genutzt wer­den soll: Wird der Kel­ler ein Wohn­raum, Lager­raum oder Büro? Soll dort die Haus­tech­nik wie zum Bei­spiel die Wär­me­pum­pe unter­ge­bracht wer­den? „Über­le­gen Sie genau, was Sie von Ihrem Kel­ler erwar­ten, bevor Sie eine Ent­schei­dung tref­fen“, rät Jörg Kun­ze. Er emp­fiehlt, Alter­na­ti­ven zu prü­fen: Auch ein Gar­ten­haus, eine Gara­ge oder ein Dach­bo­den bie­ten bei­spiels­wei­se Platz, um Din­ge zu ver­stau­en.

Platz mit vie­len Mög­lich­kei­ten

Unschlag­ba­rer Vor­teil eines Kel­lers ist das zusätz­li­che Platz­an­ge­bot mit viel­fäl­ti­gen Nut­zungs­mög­lich­kei­ten: Hobby‑, Arbeits- oder Fit­ness­raum — selbst eine Sau­na oder eine klei­ne Heim­werk­statt kom­men hier unter. Und natür­lich hat auch ein Haus­wirt­schafts­raum mit Wasch­ma­schi­ne oder Trock­ner Platz. Da ein Beton­kel­ler ein beson­ders siche­rer Ort ist, lässt er sich auch als Schutz­raum bei Natur­ka­ta­stro­phen nut­zen.

Boden­gut­ach­ten gibt Sicher­heit

Ob ein Kel­ler über­haupt mög­lich ist, hängt ganz wesent­lich von der Boden­be­schaf­fen­heit am Bau­platz ab. Ein Boden­gut­ach­ten zeigt an, wie hoch der Grund­was­ser­spie­gel liegt und wie trag­fä­hig der Boden ist. Bei­des hat Aus­wir­kun­gen auf die Bemes­sung des Kel­lers, die Haus­sta­tik und die not­wen­di­ge Abdich­tung. Kommt es häu­fig zu Über­schwem­mun­gen oder ist eine hohe Feuch­tig­keit im Boden, kann ein Kel­ler schnell pro­ble­ma­tisch wer­den.

Ist das alles geklärt, kommt die fina­le Kos­ten-Nut­zen-Abwä­gung. Denn ein Kel­ler erhöht die Bau­kos­ten und ver­ur­sacht mehr Arbeit als der über­ir­di­sche Teil des Hau­ses. Die Fra­ge, ob ein Kel­ler ein nütz­li­cher und viel­sei­ti­ger Lebens­raum sein soll oder nur über­flüs­si­gen Platz schafft, für den es kei­nen Zweck gibt, ist eine Fra­ge, die jede Bau­fa­mi­lie sorg­fäl­tig abwä­gen soll­te.

Holzbau-Quote in Sachsen bei 27 Prozent

Wenn es um ihr neu­es Zuhau­se geht, set­zen immer mehr Bau­fa­mi­li­en auf Holz. Der aktu­el­le Lage­be­richt Holz­bau bestä­tigt die posi­ti­ve Ent­wick­lung der Bran­che.

 

Im ver­gan­ge­nen Jahr lag die Holz­bau­quo­te für den Woh­nungs­bau in unse­rem Bun­des­land bei 27 Pro­zent. Bun­des­weit ist der Wert leicht auf 21,3 Pro­zent gestie­gen. Damit setzt sich der Trend fort und in Deutsch­land ist bereits jeder fünf­te Neu­bau ein Haus aus Holz. Wir von Kun­ze Haus begrü­ßen die­se Ent­wick­lung natür­lich. Denn wir sind über­zeugt, dass der öko­lo­gi­sche Bau­stoff Holz die bes­te Grund­la­ge für nach­hal­ti­ges und zukunfts­si­che­res Bau­en ist. Mit der Ent­schei­dung für Holz trifft jede Bau­fa­mi­lie zu Beginn ihres Bau­pro­jekts eine wich­ti­ge Grund­satz­ent­schei­dung für das spä­te­re Wohn­ge­fühl.

 

Auch Gewer­be und öffent­li­che Auf­trag­ge­ber set­zen auf Holz

73 Pro­zent aller Auf­trag­ge­ber im Holz­bau sind pri­va­te Bau­fa­mi­li­en. Gewerb­li­che und öffent­li­che Bau­trä­ger kom­men gemein­sam auf 27 Pro­zent. Ein Anstieg zum Vor­jahr um 3 Pro­zent. Auch wenn es um Hal­len, Büro­ge­bäu­de oder öffent­li­che Ein­rich­tun­gen wie Schu­len geht, set­zen immer mehr Bau­ver­ant­wort­li­che auf den Holz­bau.

 

Grund­sätz­lich ist die Nach­fra­ge nach einem Neu­bau 2022 zurück­ge­gan­gen. Bun­des­weit wur­den 14,3 Pro­zent weni­ger Bau­ge­neh­mi­gun­gen erteilt. Anders sieht es im Bereich der Moder­ni­sie­rung und Sanie­rung aus. Hier ist die Nach­fra­ge weit grö­ßer als das Ange­bot der Betrie­be. Aus der Per­spek­ti­ve einer nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung kann es sehr sinn­voll sein, die Bau­sub­stanz zu erhal­ten und durch eine Sanie­rung in ein moder­nes, zukunfts­si­che­res Gebäu­de zu ver­wan­deln. Aktu­ell ist För­de­rung sol­cher Maß­nah­men sehr attrak­tiv.

 

Zim­mer­hand­werk bleibt attrak­tiv

Der Lage­be­richt Holz­bau vom Bund der deut­schen Zim­mer­meis­ter im Zen­tral­ver­band des Deut­schen Bau­ge­wer­bes hat sich auch mit der Zahl der Beschäf­tig­ten in der Bran­che beschäf­tigt: Ins­ge­samt arbei­ten 1,3 Pro­zent mehr Men­schen in Zim­me­rei­en und Holz­bau­be­trie­ben aus noch vor einem Jahr. Das ist nicht viel, aber wenn man sich die Betrie­be anschaut, die wie wir mit der Vor­fer­ti­gung von Wand­ele­men­ten für den Haus­bau prä­de­sti­niert sind, zeigt sich ein deut­li­ches Wachs­tum. Denn die­se etwas grö­ße­ren Unter­neh­men wach­sen schnel­ler. Hier arbei­ten jetzt bun­des­weit 13 bzw. 28 Pro­zent mehr Hand­wer­ker als vor einem Jahr.

 

Gut für das Hand­werk ist auch, dass die Zahl der Frau­en in den Betrie­ben zunimmt. Bei den neu­en Aus­zu­bil­den­den liegt der Anteil der Frau­en bun­des­weit bei 4,5 Pro­zent (zuletzt waren es 3,1 Pro­zent).

 

In eige­ner Sache

Apro­pos Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter: Auch wir freu­en uns in der aktu­el­len Lage über Ver­stär­kung. Wer Inter­es­se am Hand­werk und am moder­nen Holz­bau hat, ist herz­lich ein­ge­la­den, uns ken­nen zu ler­nen. Ein­fach Jörg Kun­ze bei uns anspre­chen oder direkt in Amts­berg vor­bei­schau­en.

 

Unser Hand­werk hat nicht nur eine lan­ge Tra­di­ti­on im Haus­bau, son­dern ist heu­te durch das The­ma Nach­hal­tig­keit zukunfts­ori­en­tiert und dank digi­ta­ler Arbeits­ab­läu­fe hoch­mo­dern. Für jun­ge Men­schen ist dies oft eine tol­le Ver­bin­dung zwi­schen krea­ti­vem Arbei­ten und Tech­nik­ein­satz. Wir von Kun­ze Haus freu­en uns, dass es dem Zim­mer­hand­werk gut geht und unter­stüt­zen die posi­ti­ve Ent­wick­lung mit allen Kräf­ten.

 

Lan­der-Ran­king Holz­bau­quo­te

Baden-Würt­tem­berg führt das Län­der­ran­king schon seit vie­len Jah­ren an. Nir­gend­wo wird antei­lig so häu­fig auf Holz als Bau­wei­se für neue Wohn­häu­ser gesetzt wie im Süden. Thü­rin­gen liegt eben­falls tra­di­tio­nell auf die Spit­zen­plät­zen. In die­sem Jahr ist es Platz 3 hin­ter Thü­rin­gen.

Baden-Würt­tem­berg 32,4%
Thü­rin­gen 27,0%
Bay­ern 26,3%
Hes­sen 25,5%
Meck­len­burg-Vor­pom­mern 25,4%
Rhein­land-Pfalz 25,3%
Sach­sen 23,1%
Saar­land 20,5%
Bran­den­burg 17,8%
Schles­wig-Hol­stein 15,2%
Ber­lin 15,0%
Sach­sen-Anhalt 13,5%
Nord­rhein-West­fa­len 13,4%
Nie­der­sach­sen 10,8%
Bre­men 6,9%
Ham­burg 5,4%

Familienförderung

Neue Fami­li­en­för­de­rung beim Neu­bau

Seit dem 1. Juni gibt es eine neue Bau­för­de­rung für Fami­li­en. Sie ersetzt das alte Bau­kin­der­geld und för­dert beson­ders die nach­hal­ti­ge Bau­wei­se.

 

Am 1. Juni 2023 ist das neue KfW-Pro­gramm „Wohn­ei­gen­tum für Fami­li­en“ (WEF) der Bun­des­re­gie­rung gestar­tet. Mit sei­ner Hil­fe sol­len wie­der mehr Fami­li­en den Traum vom eige­nen Heim leben – vor allem Fami­li­en mit gerin­ge­rem und mitt­le­rem Ein­kom­men. Sie kön­nen ab jetzt ein zins­güns­ti­ges Dar­le­hen bis zu einer Höhe von 240.000 Euro erhal­ten. Der KfW-Zins­satz liegt zum Start des Pro­gramms bei 1,25 Pro­zent (Lauf­zeit von 35 Jah­ren und einer Zins­bin­dung von 10 Jah­ren). Markt­üb­lich sind zur­zeit Zin­sen von knapp 4 Pro­zent. Eine ech­te Ent­las­tung für Fami­li­en.

 

Ersatz für das Bau­kin­der­geld

Die neue För­de­rung ersetzt das alte Bau­kin­der­geld, mit dem schon in der Ver­gan­gen­heit Fami­li­en wir­kungs­voll unter­stützt wur­den. Gleich­zei­tig sind die Vor­aus­set­zun­gen für die Kre­dit­ver­ga­be so gewählt, dass Deutsch­land sei­ne Kli­ma­schutz­zie­le im Auge behält. Wie schon bei dem seit März gül­ti­gen KfW-Neu­bau­pro­gramm wer­den nur Häu­ser geför­dert, die über den gesam­ten Lebens­zy­klus einen gerin­gen CO2-Fuß­ab­druck haben und die hohen öko­lo­gi­schen sowie ener­ge­ti­schen Stan­dards ent­spre­chen.

 

Uns von Kun­ze Haus freut es, dass die För­de­rung wie­der auf die Vor­zü­ge der Holz­rah­men­bau­wei­se mit sei­nen natür­li­chen Bau­stof­fen setzt. Für ein Kun­ze-Haus ist es im Ver­gleich zu ande­ren Bau­wei­sen leicht, den nöti­gen Ener­gie­ef­fi­zi­enz­haus-40-Stan­dard zu errei­chen. Denn Res­sour­cen­scho­nung und höchs­te Ener­gie­ef­fi­zi­enz gehört bei uns von jeher zur DNA.

 

Höhe der För­de­rung

Das KfW-Pro­gramm ist an Ein­kom­mens­gren­zen gebun­den. Das zu ver­steu­ern­de jähr­li­che Haus­halts­ein­kom­men darf die Höhe von 60.000 Euro bei einem Kind, zuzüg­lich 10.000 Euro für jedes wei­te­re Kind, nicht über­schrei­ten. Die Zahl der Kin­der ist auch ent­schei­dend für die Höhe des zins­güns­ti­gen Dar­le­hens:

 

Kli­ma­freund­li­ches Wohn­ge­bäu­de: (Effi­zi­enz­haus 40 Stan­dard und Anfor­de­rung an Lebens­zy­klus)

Fami­li­en mit einem oder zwei Kin­dern: 140.000 Euro

Fami­li­en mit drei oder vier Kin­dern: 165.000 Euro

Fami­li­en mit fünf oder mehr Kin­dern: 190.000 Euro

 

Kli­ma­freund­li­ches Wohn­ge­bäu­de QNG: (Effi­zi­enz­haus 40 Stan­dard und QNG Plus oder QNG Pre­mi­um)

Fami­li­en mit einem oder zwei Kin­dern: 190.000 Euro

Fami­li­en mit drei oder vier Kin­dern: 215.000 Euro

Fami­li­en mit fünf oder mehr Kin­dern: 240.000 Euro

 

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen:

- KfW: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/Förderprodukte/Wohneigentum-für-Familien-(300)/

 

- Bun­des­mi­nis­te­ri­um Woh­nen, Stadt­ent­wick­lung, Bau­we­sen: https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/Webs/BMWSB/DE/2023/05/WEF.html

Das grüne Dach – mehr als ein Trend

Eine Dach­be­grü­nung ist nicht nur ein opti­sches High­light, son­dern auch eine öko­lo­gi­sche Berei­che­rung für mehr Nach­hal­tig­keit.

 

Dach­be­grü­nun­gen lie­gen im Trend. Öko­lo­gi­sche Aus­gleichs­flä­che, Bio­di­ver­si­tät, Hit­ze­schutz oder gestal­te­ri­sches High­light — es gibt vie­le Grün­de über ein bepflanz­tes Dach nach­zu­den­ken. Sei es bei einem Ein­fa­mi­li­en­haus oder bei mehr­ge­schos­si­gen Bau­ten im städ­ti­schen Bereich. Eine Dach­be­grü­nung ist ein wei­te­rer Schritt zu mehr Nach­hal­tig­keit. Sie ver­bes­sert das Micro-Kli­ma, bringt einen höhe­ren Wohn­kom­fort und hat auch bau­phy­si­ka­li­sche Vor­zü­ge. Wir fin­den: Ein grü­nes Dach kann sehr gut zu einem Kun­ze-Haus pas­sen. Las­sen Sie uns ein­fach gemein­sam dar­über nach­den­ken.

 

Grü­ne Dächer müs­sen nicht flach sein. Im Gegen­teil: Eine Nei­gung zwi­schen 5 und 15 Grad ist ide­al, denn so kann Was­ser ablau­fen, ohne dass z.B. die auf­ge­brach­te Boden­schicht abrutscht. Eine Dach­be­grü­nung ist also nicht mehr nur eine Lösung für Car­ports oder Anbau­ten, son­dern kann auch für ein gesam­tes Gebäu­de geplant wer­den.

 

Bio­top fürs Micro-Kli­ma

In dicht besie­del­ten Berei­chen sind Grün­dä­cher ein wich­ti­ger Bau­stein, um auf die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels zu reagie­ren. Wenn freie, unbe­bau­te Flä­chen Man­gel­wa­re sind, wer­den Tro­cken­heit, andau­ern­de som­mer­li­che Hit­ze genau­so wie Stark­re­gen und Über­flu­tun­gen schnell zu einem Pro­blem. Bepflanz­te Dächer erhö­hen die „Durch­grü­nung“ der Städ­te. Sie hel­fen mit, dass Nie­der­schlä­ge lang­sa­mer ver­si­ckern und die Abwas­ser­sys­te­me nicht über­las­tet wer­den. Gleich­zei­tig regu­lie­ren sie die Tem­pe­ra­tu­ren bei Hit­ze. Innen­städ­te hei­zen sich nicht so stark auf.

 

Ein grü­nes Dach bleibt nicht lan­ge allein. Wild­bie­nen, Schmet­ter­lin­ge, Hum­meln und Käfer sor­gen schon nach kur­zer Zeit für ein leben­di­ges Trei­ben auf dem Dach. Jede grü­ne Insel ist ein wei­te­rer Bau­stein zur För­de­rung der Bio­di­ver­si­tät. Und je enger das Netz der Inseln ist, des­to bes­ser für die Tier- und Pflan­zen­welt.

 

 

Aus­ge­klü­gel­tes Sys­tem – auch mit PV-Anla­ge kom­bi­nier­bar

Uwe Her­zog, der unse­re Neu­bau­pro­jek­te betreut, muss immer wie­der eine Fra­ge beant­wor­ten: Ist ein begrün­tes Dach dicht? Die Ant­wort lau­tet: Ja. Der Auf­bau eines Gründa­ches hat sich in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten immer wei­ter ver­fei­nert. Abdich­tung, Wur­zel­schutz und Was­ser­spei­che­rung sor­gen genau­so wie das Boden­sub­strat und Pflan­zen­sys­te­me für einen opti­ma­len Ein­satz unter Berück­sich­ti­gung von Sta­tik und bau­li­cher Pla­nung. „Vie­le Kun­den den­ken auch über die Kom­bi­na­ti­on mit einer Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge nach. Das ist natür­lich mach­bar“, so Uwe Her­zog. Der posi­ti­ve Effekt des Gründachs: Weil es nicht so heiß wird wie ein kon­ven­tio­nel­les Dach, arbei­tet die PV-Anla­ge bei Hit­ze effi­zi­en­ter. „Wir müs­sen nur dar­auf ach­ten, dass die Pflan­zen die Modu­le nicht beschat­ten“, so Uwe Her­zog wei­ter.

 

Grü­ne Dächer hal­ten län­ger

Nack­te oder bekies­te Flach­dä­cher kom­men im Schnitt auf eine Lebens­dau­er von 15–20 Jah­ren. Das Fraun­ho­fer-Insti­tut schätzt die Lebens­dau­er eines Gründachs auf min­des­tens 40 Jah­re. Grund dafür sind die gerin­ge­re UV-Strah­lung und die abge­mil­der­ten Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen, was das Gebäu­de ins­ge­samt schützt. Auch dar­um wer­den grü­ne Dächer von der KfW (Natür­li­che Dachdämmung/ Ener­gie­ef­fi­zi­ent Sanie­ren) geför­dert und oft gibt es zusätz­li­che regio­na­le För­der­mit­tel.

 

Der klas­si­sche Auf­bau (exten­si­ve Nut­zung)

Die Pflan­zen wach­sen in einer ca. 10 Zen­ti­me­ter dicken Sub­strat­schicht. Dar­un­ter liegt ein Schutz­vlies oder ein Gum­mi­gra­nu­lat. Es schützt das Dach vor Beschä­di­gun­gen. Unter die­ser Schutz­schicht sorgt eine wei­te­re Ebe­ne für Sicher­heit: Eine Wur­zel­schutz­bahn hält die Pflan­zen und Was­ser davon ab, ins Gebäu­de ein­zu­drin­gen. Bei einer Süd­aus­rich­tung kom­men alle Pflan­zen­ar­ten aus dem Stein- und Gewürz­gar­ten in Fra­ge: Fett­hen­ne, Dach­wurz, Mau­er­pfef­fer, Fel­sen­nel­ke, Thy­mi­an oder Ori­ga­num. Bei Nord­dä­chern sind Far­ne und Moo­se ers­te Wahl.

 

Der Dach­gar­ten (inten­si­ve Nut­zung)

Natür­lich lässt sich ein grü­nes Dach auch als Dach­gar­ten nut­zen. Hier­bei ist es erfor­der­lich, dass die Flä­che begeh­bar ist. Auf- und Abstieg müs­sen genau­so wie das Dach selbst gesi­chert sein. Auch der Boden­auf­bau ist kom­ple­xer, so dass die Las­ten höher berech­net wer­den müs­sen. Über Bewäs­se­rung und Dün­gung muss man sich auch schon im Vor­feld Gedan­ken machen, so dass die Ent­schei­dung für eine inten­si­ve Nut­zung zu Beginn der Pla­nung erfol­gen soll­te.

 

Zum Schluss noch unser aktu­el­ler Ter­min-Tipp: Der Bun­des­ver­band Gebäu­de­Grün e.V. ver­an­stal­tet vom 27.06 – 29.06.2023 den Welt­kon­gress Gebäu­de­grün (Word Green Infra­struc­tu­re Con­gress WGIC 2023) in Ber­lin. Vie­le Inhal­te sind auch online abruf­bar: www.bugg-congress2023.com. Ein­fach mal rein­schau­en und inspi­rie­ren las­sen.

Altbau sanieren: Darauf sollten Sie achten

Einen Alt­bau zu sanie­ren, ist auch aus Grün­den der Nach­hal­tig­keit eine Alter­na­ti­ve zum Neu­bau.

 

Vie­le Men­schen wün­schen sich ein Eigen­heim, um moder­nen Wohn­raum für sich und ihre Fami­li­en zu schaf­fen. Dabei muss es nicht immer ein Neu­bau sein. Die aktu­el­le KfW-För­de­rung der Bun­des­re­gie­rung macht die Sanie­rung eines bestehen­den Gebäu­des attrak­tiv. Denn aus Grün­den der Nach­hal­tig­keit spricht vie­les für eine Sanie­rung – idea­ler­wei­se mit einer ener­ge­ti­schen Moder­ni­sie­rung. Auch wenn in der Ver­gan­gen­heit vie­le Häu­ser im Erz­ge­bir­ge mit Mau­er­werk erstellt wur­den, sind wir als Holz­bau-Unter­neh­men oft der ers­te Ansprech­part­ner für eine Sanie­rung. Denn mit dem Bau­stoff Holz und unse­rer Erfah­rung im Bereich der Ener­gie­ef­fi­zi­enz kön­nen wir fle­xi­bel pla­nen und für jedes Haus, die rich­ti­ge Lösung bie­ten.

 

Nach­hal­tig­keit, Ener­gie­ef­fi­zi­enz, Öko­lo­gie und Wohn­ge­sund­heit haben in der Nach­kriegs­zeit nicht immer eine sol­che Rol­le gespielt wie heu­te. Aus Man­gel, Unwis­sen­heit oder Tech­nik­gläu­big­keit haben vie­le Bau­un­ter­neh­men im Lau­fe der Jahr­zehn­te Bau­stof­fe ein­ge­setzt, die uns von Kun­ze Haus heu­te bei einer Sanie­rung oder bei einem An- und Umbau her­aus­for­dern. Auch die Qua­li­tät der Bau­aus­füh­rung war im Lau­fe der Zeit sehr unter­schied­lich.

 

Gebäu­de­al­ters­klas­sen geben ers­ten Anhalts­punkt

Um zu prü­fen, wie groß die Her­aus­for­de­rung bei einer Sanie­rung ist, gibt das Bau­jahr eines Hau­ses einen ers­ten Anhalts­punkt. Gebäu­de wer­den in Deutsch­land nach Alters­klas­sen ein­ge­teilt: von A (bis 1918) bis G (ab 1980)

  • Gebäu­de­al­ters­klas­se A: bis 1918
  • Gebäu­de­al­ters­klas­se B: von 1919 bis 1945
  • Gebäu­de­al­ters­klas­se C: von 1945 bis etwa 1950
  • Gebäu­de­al­ters­klas­se D: von 1950 bis 1960
  • Gebäu­de­al­ters­klas­se E: von 1960 bis 1970
  • Gebäu­de­al­ters­klas­se F: von 1970 bis 1980
  • Gebäu­de­al­ters­klas­se G: ab 1980

 

In Deutsch­land gibt es rund 43 Mil­lio­nen Woh­nun­gen. Davon sind 30 Mil­lio­nen älter als 50 Jah­re. Erst seit 1977 gibt es gesetz­li­che Vor­ga­ben zum spar­sa­men Ener­gie­ver­brauch (Wärmeschutzverordnung/ Ener­gie­ein­spa­rungs­ge­setz). Dar­um ist bei Häu­sern, die vor 1980 errich­tet wur­den, beson­ders auf die Däm­mung und Iso­lie­rung zu schau­en. Gera­de in der Wie­der­auf­bau­zeit nach dem 2. Welt­krieg wur­den min­der­wer­ti­ge Bau­ma­te­ria­li­en ver­wen­det. Wän­de wur­den bei­spiels­wei­se aus gerei­nig­ten Mau­er­zie­geln oder Zie­gel­splitt­be­ton gemau­ert und ver­putzt. Eine Wär­me­däm­mung bie­tet das nicht. Man nutz­te, was vor­han­den war. Bei Bau von Gebäu­den in Ost­deutsch­land hielt die­ser Man­gel­zu­stand län­ger an.

 

In den Wirt­schafts­wun­der­jah­ren ver­bes­ser­te sich die Mate­ri­al­ver­sor­gung. Doch der Trend zu kos­ten­spa­ren­den Bau­wei­sen und neu­en Archi­tek­tur­li­ni­en brach­ten Her­aus­for­de­run­gen, die aus heu­ti­ger Sicht nur unzu­rei­chend gelöst wur­den: Flach­dä­cher, gro­ße Fens­ter­flä­chen, beto­nier­te Außen­wän­de und Kel­ler, ohne Abdich­tung, man­geln­der Schall­schutz.

 

Ach­tung: Gesund­heits­ge­fähr­den­de Stof­fe

Beson­ders bedenk­lich ist der Ein­satz neu­er Stof­fe, von denen wir heu­te wis­sen, dass sie gesund­heits­ge­fähr­dend sind: teer­hal­ti­ge Bau­stof­fe, Asbest, Mine­ral­wol­le-Dämm­stof­fe (mit sehr klei­nen Fasern) oder form­alde­hyd­hal­ti­ge Holz­bau­tei­le. Die­se Ele­men­te müs­sen bei einer Sanie­rung sehr vor­sich­tig aus­ge­baut wer­den.

 

Auch wenn seit den 1980-er Jah­ren der öko­lo­gi­sche Gedan­ke beim Bau­en immer mehr zum Tra­gen kam, wur­de noch sehr lan­ge auf bedenk­li­che Bau­stof­fe zurück­ge­grif­fen. Man muss also auch bei Gebäu­den aus der jün­ge­ren Bau­zeit genau hin­schau­en. Den­noch kann grund­sätz­lich davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass die Bau­qua­li­tät gut ist und eine Sanie­rung weni­ger „Bau­sün­den“ aus­bü­geln muss.

 

Die­se klei­ne Über­sicht macht deut­lich, wie indi­vi­du­ell eine Sanie­rung oder ein An- und Umbau ist. Für uns als Zim­mer­leu­te sind die­se Pro­jek­te eine Berei­che­rung, weil unse­re pla­ne­ri­sche Erfah­rung und unser hand­werk­li­ches Kön­nen gefragt sind.

 

Sie pla­nen eine Sanie­rung oder einen An- und Umbau? Spre­chen Sie Jörg Kun­ze an. Er hilft Ihnen gern wei­ter und zeigt, wie moder­ner, ener­gie­ef­fi­zi­en­ter Wohn­raum auch im Alt­bau ent­steht — natür­lich mit Kun­ze Haus.

Holz im kommunalen Wohnungsbau & Gewerbebau

Als regio­na­ler Betrieb sind wir Teil eines bun­des­wei­ten Netz­werks, mit dem wir auch gro­ße und mehr­ge­schos­si­ge Pro­jek­te für Kom­mu­nen oder Unter­neh­men rea­li­sie­ren.

 

Die Her­aus­for­de­rung für Unter­neh­men und vor allem für die Kom­mu­nen ist groß: Neue Gebäu­de müs­sen mög­lichst schnell dafür sor­gen, dass die ver­bind­li­chen Kli­ma­zie­le ein­ge­hal­ten wer­den. Die von der Bun­des­re­gie­rung ein­ge­läu­te­te Bau­wen­de rich­tet sich nicht nur an pri­va­te Bau­fa­mi­li­en, son­dern auch Groß­pro­jek­te müs­sen ihren Bei­trag leis­ten. Kein Wun­der also, dass immer mehr Inves­to­ren und Stadt­ver­wal­tun­gen den Bau­stoff Holz in den Blick neh­men. Mit Holz wird nicht nur eine kli­ma­neu­tra­le Nut­zung eines Gebäu­des erleich­tert, der natür­li­che Bau­stoff macht das Gebäu­de selbst kli­ma­freund­lich und nach­hal­tig.

 

Koope­ra­ti­ons­platt­form für Groß­pro­jek­te

Damit Unter­neh­men und Kom­mu­nen auch gro­ße Bau­pro­jek­te mit loka­len Part­nern wie Kun­ze Haus umset­zen kön­nen, ist inner­halb des 81fünf-Netz­werks eine Platt­form ent­stan­den, die ein­fa­che und effi­zi­en­te Koope­ra­tio­nen ermög­licht. Das, was einen ein­zel­nen Betrieb über­for­dern wür­de, wird als Gemein­schaft sehr erfolg­reich und effi­zi­ent geleis­tet. So ent­steht eine ech­te Alter­na­ti­ve zu bun­des­weit täti­gen Bau­kon­zer­nen, die nur eine gerin­ge Holz­bau-Exper­ti­se haben. Und auch hier greift das Argu­ment der Nach­hal­tig­keit, denn die Koope­ra­ti­on von mit­tel­stän­di­schen und oft­mals fami­li­en­ge­führ­ten Betrie­ben för­dert die hei­mi­sche Wirt­schaft.

 

Vor­tei­le von Holz im Objekt- und Gewer­be­bau

Wie beim Ein­fa­mi­li­en­haus­bau pro­fi­tie­ren Bau­trä­ger von der kur­zen Bau­zeit durch den hohen Vor­fer­ti­gungs­grad. Gera­de im Wohn­bau kann mit Modu­len gear­bei­tet wer­den, was eine Kos­ten­er­spar­nis bedeu­tet. Der Bau­fort­schritt erfolgt wit­te­rungs­un­ab­hän­gig und es braucht kei­ne lan­gen Pau­sen, um den Bau­kör­per zu trock­nen. Die Zeit­er­spar­nis beim Holz­bau bringt ins­ge­samt einen gro­ßen Kos­ten­vor­teil und sorgt auch dafür, dass die Lärm­be­läs­ti­gung wäh­rend der Bau­pha­se mini­miert wird.

 

Dank der guten sta­ti­schen und däm­men­den Eigen­schaf­ten von Holz ist der Wand­auf­bau wesent­lich dün­ner als bei Mau­er­werk oder Beton. Der Wohn- und Nutz­raum ist bei glei­chem Flä­chen­ver­brauch höher. Auch braucht es wesent­lich weni­ger tra­gen­de Wän­de, sodass gan­ze Eta­gen zu einem spä­te­ren Zeit­punkt räum­lich neu zuge­schnit­ten wer­den kön­nen. Zudem erhält man mit Holz ein natür­lich ange­neh­mes Raum­kli­ma.

 

Bei der Her­stel­lung der ein­zel­nen Holz­ele­men­te wird weni­ger Ener­gie ver­braucht als bei der Her­stel­lung von Zement oder ande­ren mine­ra­li­schen Bau­stof­fen. Der Holz­bau erzeugt rund 15 Pro­zent weni­ger graue Ener­gie. Die­se graue Ener­gie bezeich­net jede Ener­gie, die für die Her­stel­lung, Trans­port, Lage­rung, Ver­kauf und Ent­sor­gung von Gütern benö­tigt wird. Das macht Holz zwei­fel­los zum nach­hal­ti­gen Bau­ma­te­ri­al der Zukunft, das selbst­ver­ständ­lich auch alle nöti­gen Anfor­de­run­gen im Brand­schutz erfüllt.

 

Sie wol­len Ihr Groß­pro­jekt zukunfts­si­cher und nach­hal­tig mit einem loka­len Part­ner umset­zen? Spre­chen Sie uns an.

Nachhaltig ist mehr als „green”

Kli­ma­neu­tral, öko­lo­gisch, „green” – fast über­all wird heu­te mit Nach­hal­tig­keit gewor­ben. Aber was steckt dahin­ter? Sie wer­den über­rascht sein, was für uns alles dazu­ge­hört, wenn wir vom nach­hal­ti­gen Bau­en spre­chen.

Die Bun­des­re­gie­rung kop­pelt die För­de­rung eines Neu­baus oder einer Moder­ni­sie­rung zukünf­tig stär­ker an die Nach­hal­tig­keit eines Hau­ses. Das führt zu einer wah­ren Explo­si­on nach­hal­ti­ger Wer­be­ver­spre­chen. Wer genau hin­schaut, erkennt aber schnell: Es ist nicht alles nach­hal­tig, was nach „green” klingt.

 

Unser Ver­ständ­nis von nach­hal­ti­ger Ent­wick­lung

Für uns von Kun­ze-Haus spielt Nach­hal­tig­keit schon seit vie­len Jah­ren eine gro­ße Rol­le. Denn als Zim­mer­leu­te haben wir gro­ßen Respekt vor unse­rer wich­tigs­ten Res­sour­ce: dem Holz. Dar­um gehen wir grund­sätz­lich spar­sam damit um und set­zen es mit den Mög­lich­kei­ten der moder­nen Tech­nik opti­mal ein. Wir möch­ten, dass ein Kun­ze-Haus lang­fris­tig Bestand hat und sich selbst über­lebt – sprich: so vie­le Nut­zungs­zy­klen wie mög­lich durch­läuft. Dabei haben wir öko­lo­gi­sche, öko­no­mi­sche, sozia­le und tech­no­lo­gi­sche Aspek­te immer im Blick.

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Wege zum nach­hal­ti­gen Bau­en

  1. Mit cle­ve­ren, tech­ni­schen Lösun­gen sor­gen wir für eine res­sour­cen­spa­ren­de Fer­ti­gung und einen Betrieb des Hau­ses mit mög­lichst wenig Ener­gie­ein­satz.
  2. Wir bin­den bevor­zugt nach­hal­ti­ge Ener­gie­quel­len wie zum Bei­spiel Son­ne ein.
  3. Wir redu­zie­ren uns auf das Nötigs­te, um unser Ziel zu errei­chen.

Der Wald macht es vor. Hier erfüllt alles einen Zweck, alles greift inein­an­der, es gibt kei­nen Abfall (außer den von Men­schen hin­ter­las­se­nen). Der Wald ist ein per­fek­tes Vor­bild für kreis­lauf­fä­hi­ges Den­ken, wie es beim nach­hal­ti­gen Haus­bau nötig ist. Weil Men­schen schon seit Jahr­hun­der­ten mit Holz bau­en, kön­nen wir Zim­mer­leu­te auf das bewähr­te Wis­sen unse­res Hand­werks zurück­grei­fen, um es für den moder­nen Holz­bau ein­zu­set­zen.

 

Unbe­denk­lich über den gesam­ten Lebens­zy­klus

Wir den­ken wei­ter: Wir ver­wen­den Bau­stof­fen, die gesund­heit­lich über den gan­zen Lebens­zy­klus des Gebäu­des unbe­denk­lich sind – also bei der Fer­ti­gung, genau­so wie beim Bewoh­nen oder einem Umbau sowie beim Rück­bau oder Recy­cling. Bei der Pro­duk­ti­on ach­ten wir dar­auf, den Abfall zu mini­mie­ren z.B. bei Trans­port­ver­pa­ckun­gen. Auch Rest­holz, das bei der Fer­ti­gung eines Hau­ses anfällt, nut­zen wir wei­ter.

Bei sämt­li­chen Lie­fe­run­gen oder Koope­ra­tio­nen mit Hand­wer­kern set­zen wir auf regio­na­le Part­ner. Und auch beim Holz-Ein­kauf sind uns kur­ze Wege wich­tig.

Beim The­ma Ener­gie wird der Nut­zen einer nach­hal­ti­gen Per­spek­ti­ve beson­ders deut­lich. Denn hier steckt immer noch ein gro­ßes Ein­spar­po­ten­zi­al: Es beginnt mit dem Blick auf den Ener­gie­auf­wand der nötig ist, um ein Haus zu bau­en. Wir schlie­ßen bei der ener­ge­ti­schen Bewer­tung eines Hau­ses die „graue” Ener­gie mit ein. Damit bezeich­net man die Ener­gie­men­ge, die für die Pro­duk­ti­on der ein­zel­nen Bau­ma­te­ria­li­en nötig ist. Holz braucht im Ver­gleich zu Zie­gel­stei­nen oder Beton weit weni­ger Ener­gie, um im Haus­bau ein­ge­setzt zu wer­den.

 

Ganz­heit­li­che Pla­nung spart Ener­gie

Ener­gie spielt beim Hei­zen des Hau­ses eine wich­ti­ge Rol­le. Und auch hier kön­nen wir mit einer klu­gen Pla­nung viel Ener­gie spa­ren. Durch die Däm­mung, durch die Nut­zung von Son­nen­licht und durch eine auf den kon­kre­ten Bedarf ange­pass­ten Haus­tech­nik. Wir zei­gen unse­ren Bau­fa­mi­li­en, wie sinn­voll es aus Ener­gie- und Kom­fort­sicht ist, schon heu­te Häu­ser zu bau­en, wel­che die aktu­el­len Stan­dards wie z.B. Effi­zi­enz­haus 40 über­tref­fen.

All das sind nur weni­ge Bei­spie­le für unser sehr weit gehen­des Ver­ständ­nis von nach­hal­ti­ger Ent­wick­lung im Bau­be­reich. Uwe Her­zog zeigt Ihnen gern, wie wir auch Ihr Bau­vor­ha­ben nach­hal­tig und zukunfts­si­cher gestal­ten kön­nen.

Seit März: KfW-40 Förderung ist zurück

Seit März ist die För­de­rung des Bun­des für ein KfW-40 Haus wie­der ver­füg­bar. Selbst­ver­ständ­lich kön­nen Sie zins­güns­ti­ge Kre­di­te für ein Kun­ze-Haus ein­set­zen.

 

Als 2022 die Neu­bau-För­de­rung durch die KfW kurz­fris­tig gestoppt wur­de, hat das die Finan­zie­rungs­pla­nung vie­ler Bau­fa­mi­lie durch­ein­an­der­ge­bracht. Umso erfreu­li­cher ist es, dass die Bun­des­re­gie­rung ihr neu­es Pro­gramm zum 1. März 2023 gestar­tet hat und damit die För­de­rung wie­der reak­ti­viert wur­de.

Der Staat nennt sein Pro­gramm „Kli­ma­freund­li­cher Neu­bau“ und zielt damit genau auf das Ver­ständ­nis von Ener­gie­ef­fi­zi­enz und nach­hal­ti­ger Bau­wei­se, das wir von Kun­ze Haus als Maß­stab an unse­re Arbeit anle­gen. Bau­fa­mi­li­en kön­nen laut Bau­mi­nis­te­ri­um einen zins­güns­ti­gen Kre­dit mit einer Lauf­zeit von bis zu 35 Jah­ren erhal­ten. In den ers­ten 10 Jah­ren liegt der Zins­satz bei 0,9 Pro­zent. Ban­ken ver­lan­gen für einen sol­chen Kre­dit zur­zeit über 4 Pro­zent! Das neue För­der­pro­gramm ent­las­tet Bau­fa­mi­li­en somit um min­des­tens 30.000 Euro in den ers­ten 10 Jah­ren.

 

Attrak­ti­ve Zin­sen unter 1 Pro­zent

Durch fle­xi­ble Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten bei der Lauf­zeit sind sogar noch güns­ti­ge­re Kon­di­tio­nen mög­lich. Wer die Lauf­zeit auf 10 Jah­re beschränkt, zahlt nur 0,01 Pro­zent Zin­sen für sei­nen Kre­dit. Bei einer Lauf­zeit zwi­schen 11 und 25 Jah­ren wer­den 0,7 Pro­zent Zin­sen berech­net.

Von der gewähl­ten Gesamt­lauf­zeit sind auch die til­gungs­frei­en Jah­re abhän­gig:

4–10 Jah­re: 1–2 Jah­re til­gungs­frei

11–25 Jah­re: 1–3 Jah­re til­gungs­frei

26–35 Jah­re: 1–5 Jah­re til­gungs­frei

 

Gerin­ger Ener­gie­be­darf und wenig Co2-Belas­tung

Ers­te Vor­aus­set­zung für die­se KfW-För­de­rung ist, dass der Neu­bau die Effi­zi­enz­haus-Stu­fe 40 erreicht. Das bedeu­tet: Der Ener­gie­be­darf des Hau­ses darf maxi­mal 40 Pro­zent des Bedarfs eines Stan­dard­hau­ses betra­gen. Die­sen Wert erreicht ein Kun­ze-Haus sehr ein­fach, denn wir kom­bi­nie­ren aus Über­zeu­gung öko­lo­gi­sche Bau­stof­fe mit den ener­ge­ti­schen Vor­zü­gen der Holz­rah­men­bau­wei­se. Wei­ter ver­langt, die KfW, dass das Haus in sei­nem Lebens­zy­klus so wenig CO2 aus­stößt, dass die Anfor­de­rung an Treib­haus­gas­emis­sio­nen des „Qua­li­täts­sie­gels Nach­hal­ti­ges Gebäu­de Plus“ erfüllt wer­den. Und es darf nicht mit Öl, Gas oder Bio­mas­se beheizt wer­den. Auch das stellt uns nicht vor Pro­ble­me.

All das bestä­tigt uns in der Über­zeu­gung, dass wir als Zim­mer­leu­te mit einem nach­wach­sen­den Bau­stoff, mit öko­lo­gi­scher Däm­mung und einer effi­zi­en­ten Tech­nik (z.B. Wär­me­pum­pe und Pho­to­vol­ta­ik) auf dem rich­ti­gen Weg sind, der nun auch stär­ker vom Staat zuguns­ten der Bau­fa­mi­li­en geför­dert wird.

Was noch zu beach­ten ist: Die Mit­tel müs­sen immer vor Bau­be­ginn bean­tragt wer­den. Außer­dem ist der För­der­topf in die­sem Jahr auf 750 Mil­lio­nen Euro begrenzt. Sind die Gel­der aus­ge­ge­ben, bekom­men neue Antrag­stel­ler kein Kre­dit mehr. Es ist also Schnel­lig­keit gefragt. Ab Juni wird es eine zusätz­li­che Ent­las­tung für Fami­li­en mit klei­ne­rem Ein­kom­men geben.

Spre­chen Sie Uwe Her­zog an. Er berät Sie gern, wie Sie bei Ihrem Kun­ze-Haus die neu­en güns­ti­gen Kre­dit­mit­tel des Bun­des nut­zen kön­nen.

Wei­te­re Infos bei der KfW

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/F%C3%B6rderprodukte/Klimafreundlicher-Neubau-Wohngeb%C3%A4ude-(297–298)/

 

Solide Baufinanzierung

Die Hypo­the­ken­zin­sen haben sich bin­nen Mona­ten ver­drei­facht, die Infla­ti­on lässt die Kauf­kraft sin­ken und die Dis­kus­si­on um die Ener­gie­ver­sor­gung ver­un­si­chert zusätz­lich. Jörg Kun­ze, der unse­re Neu­bau­kun­den berät, sieht, dass die Bau­fi­nan­zie­rung schon seit eini­ger Zeit kein Selbst­läu­fer mehr ist. Über Jah­re waren die Zin­sen auf his­to­ri­schem Tiefst­stand und die Ban­ken ent­wi­ckel­ten ver­schie­dens­te Pro­duk­te, um Geld für Bau­pro­jek­te zu ver­lei­hen – inklu­si­ve einer 100%-Finanzierung.

Doch die Zeit des „ein­fa­chen Gel­des“ scheint vor­bei zu sein. Die gute Nach­richt: Statt kom­ple­xer Pro­dukt­zu­sam­men­stel­lun­gen ver­schie­de­ner Finanz­dienst­leis­tun­gen, set­zen die Bau­fa­mi­li­en wie­der auf die klas­si­sche und soli­de Bau­fi­nan­zie­rung. Alte Wer­te wie Eigen­ka­pi­tal und Absi­che­rung der Anschluss­fi­nan­zie­rung rücken ver­stärkt in den Fokus. Dazu gehört auch die Erkennt­nis, dass mit den Vor­be­rei­tun­gen einer Bau­fi­nan­zie­rung nicht früh genug begon­nen wer­den kann. Auch wenn die­ser wich­ti­ge Grund­satz in den ver­gan­ge­nen Jah­ren etwas in den Hin­ter­grund gera­ten ist, gilt: Eigen­ka­pi­tal ist der Anfang von allem.

Fokus Eigen­ka­pi­tal

Eigen­ka­pi­tal gibt jeder Finan­zie­rung eine grö­ße­re Sicher­heit und damit sind bei Ban­ken auch güns­ti­ge­re Kon­di­tio­nen mög­lich. Das ist in der heu­ti­gen Zeit wich­ti­ger denn je. Die Faust­for­mel lau­tet: 20% der Gesamt­sum­me soll­ten aus eige­nen Mit­teln auf­ge­bracht wer­den. Dazu setzt man sein per­sön­li­ches Spar­ver­mö­gen ein: Akti­en, Lebens­ver­si­che­run­gen, Gut­ha­ben im Bau­spar­ver­trag etc. Auch die staat­li­che För­de­rung unter­stützt den Auf­bau des Eigen­ka­pi­tals: Woh­nungs­bau­prä­mie, Ver­mö­gens­wirk­sa­me Leis­tun­gen, Wohn-Ries­ter, zins­güns­ti­ge Kre­di­te der KfW mit Eigen­ka­pi­tal-Ersatz­dar­le­hen.

Kom­bi: Kre­dit von der Bank und Bau­spar­dar­le­hen

Auf der Grund­la­ge des Eigen­ka­pi­tals emp­feh­len Bau­fi­nan­zie­rungs­exper­ten eine Auf­tei­lung der Fremd­mit­tel in Hypo­the­ken­dar­le­hen bei einer Bank (50% der Gesamt­sum­me) und ein Bau­spar­dar­le­hen bei einer Bau­spar­kas­se (30% der Gesamt­sum­me). Die­se Kom­bi­na­ti­on sichert das Risi­ko eines Zins­sprungs am Ende der Lauf­zeit des Hypo­the­ken­dar­le­hens ab. Ergänzt wer­den die­se Dar­le­hen um För­der­pro­gram­me des Bun­des und hier bei uns in der Regi­on durch das Land Sach­sen.

Ein Tipp von Jörg Kun­ze: „Schau­en Sie nicht nur auf die monat­li­che Belas­tung, son­dern ver­glei­chen Sie die Gesamt­kos­ten einer Finan­zie­rung bis zum Schluss. Ver­än­dern Sie die Kom­bi­na­ti­on von Lauf­zeit, Zin­sen und Til­gung, um unter­schied­li­che Effek­te als abso­lu­ten Betrag zu sehen.“

 

Hier fin­den Sie noch ein paar wich­ti­ge Begrif­fe zum The­ma Bau­fi­nan­zie­rung ver­ständ­lich erklärt:

Dar­le­hen: Das ist der Kre­dit­be­trag, den Sie von einer Bank oder einem ande­ren Kre­dit­ge­ber auf­neh­men, um Ihr Bau­pro­jekt zu finan­zie­ren. Das Dar­le­hen wird auf Grund­la­ge Ihrer finan­zi­el­len Ver­hält­nis­se, Ihrer Kre­dit­wür­dig­keit und dem Zweck des Dar­le­hens berech­net.

Til­gung: Die Til­gung ist der Betrag, mit dem Sie das Dar­le­hen zurück­zah­len. Je höher die Til­gung, des­to schnel­ler ist das Dar­le­hen abbe­zahlt und des­to nied­ri­ger wird die Gesamt­be­las­tung durch Zin­sen sein.

Zin­sen: Die Zin­sen sind die Kos­ten, die Sie für das Dar­le­hen zah­len müs­sen. Die Höhe der Zin­sen hängt von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab, wie dem aktu­el­len Zins­ni­veau, der Lauf­zeit des Dar­le­hens und Ihrer Kre­dit­wür­dig­keit.

Lauf­zeit: Die Lauf­zeit ist die Dau­er, für die Sie das Dar­le­hen auf­neh­men. Nor­ma­ler­wei­se reicht die Lauf­zeit von weni­gen Jah­ren bis hin zu meh­re­ren Jahr­zehn­ten. Je län­ger die Lauf­zeit, des­to nied­ri­ger sind die monat­li­chen Belas­tun­gen, aber des­to höher ist die Gesamt­be­las­tung durch die Zin­sen.

Son­der­til­gun­gen: Son­der­til­gun­gen sind zusätz­li­che Zah­lun­gen, die Sie leis­ten kön­nen, um ein Dar­le­hen schnel­ler zurück­zu­zah­len. Bei Hypo­the­ken ist die Häu­fig­keit und Höhe von Son­der­til­gun­gen meist schon beim Ver­trags­ab­schluss gere­gelt; Bau­spar­dar­le­hen kön­nen dage­gen jeder­zeit mit einer Son­der­til­gung ver­rin­gert wer­den.

Absi­che­run­gen: Bei jeder Bau­fi­nan­zie­rung ist zu prü­fen, ob sie eine zusätz­li­che Absi­che­rung zum Bei­spiel durch eine Risi­ko-Lebens­ver­si­che­rung benö­ti­gen.